Europaschule Köln











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Gewässerökologische Untersuchung an der Strude

Am Montag den 12.06.  der machte NW-Kurs der Stufe 10 eine Exkursion an die Strunde (ein kleiner Bach, der in den Rhein mündet). Die Strunde fließt durch Bergisch-Gladbach. Dort machten wir, der NW-Wahlpflichtkurs von Herrn Kugelmeier, verschiedene Untersuchungen um die Wasserqualität zu bestimmen.

Dazu zählten chemische und physikalische Parameter, wie die Wassertemperatur, die Fließgeschwindigkeit, der Sauerstoff-, Phosphat-, Nitrat- und Ammonium-Gehalt. Ebenfalls haben wir nach Bioindikatoren gesucht, wie z. B. Flohkrebse oder Köcherfliegenlarven, um die Wasserqualität zu bestimmen, da sich bestimmte Tier nur in guter Gewässerqualität niederlassen bzw. zu finden sind.

Nachdem wir alle Ergebnisse zusammengetragen und ausgewertet hatten, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die Wasserqualität der Strunde sehr gut ist, da man dort viele Tiere findet, die nur in Fließgewässern zu finden sind, die einen guten pH-Wert sowie einen guten (niedrigen) Phosphat-, Nitrat- und Ammonium-Gehalt haben.

Der Ausflug hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, da wir alle sehr viele neue Dinge gelernt haben und es mal wieder schön war draußen im Freien bei gutem Wetter Unterricht zu machen.

Cristina Riffarth, Klasse 10.2

MINT-Projekt an der ESK "Auto der Zukunft - (M)eine Idee weiter"

hle16©

Im Rahmen des MINT-Projektes „Auto der Zukunft – (M)eine Idee weiter“ trafen sich am 14.1.2016 die teilnehmenden Schulen, Vertreter des Ministeriums, der Universität Köln und der Ford AG zum gegenseitigen Kennenlernen der Projektschwerpunkte, zum Austausch und zur möglichen Entwicklung weiterer Ideen. Die Schwerpunkte der Schulen sind:

- Integrierte Gesamtschule  Paffrath: Design (Bau eines Windkanals)

- Pascal Gymnasium Grevenbroich: Sicherheit (Programmierung von Robotern)

- Gesamtschule Hardt: Gesundheit (Wirbelsäule, Anpassung der Sitze)

- ESK: Ökologie (Erfindung umweltfreundlicher Antriebe mit Planung und Bau
        von Fahrzeugen)

Viel Lob bekam die ESK für die Organisation und den netten Empfang von allen Beteiligten. Mit dem Camptag ist die Halbzeit des Projektes abgeschlossen. Es folgen ein Besuch bei den Ford-Werken und die Abschlussveranstaltung mit Ministerin Löhrmann an der Uni Köln im Juni diesen Jahres.

Allen Lehrern und Schülern, die uns unterstützt haben, danken wir sehr herzlich.


Petra Wolthaus

Insektenforscher an der ESK

Einige Schüler der ESK haben sich einen kleinen Raum eingerichtet und erforschen Insekten. Sie sind sehr engagiert bei der Sache. So nutzen sie ihre Pausen, um das Terrarium zu befeuchten, es zu reinigen oder zu beobachten, ob aus den Eiern schon kleine Stabheuschrecken geschlüpft sind. Wie oft drücken sich andere Schüler und Schülerinnen an der Scheibe die Nase platt und suchen vergeblich nach den Insekten. Ist das Mimikry oder Mimese? Wer weiß es?

Was denkt ihr, spürt man das Kribbeln der Insektenbeinchen auf dem Arm? Fragt doch Vincent oder Lars...

Und noch etwas Spannendes: Wisst ihr, dass Stabheuschrecken sich auch ohne Männchen fortpflanzen können? Das nennt man Parthenogenese.

Im Rahmen eines Insektenprojekts sammelten wir tote Insekten und fanden mit einer einfachen Bestimmungsstraße heraus, um welches Insekt es sich handelte. Könnt ihr Insekten von Spinnen und Asseln unterscheiden? Das ist doch einfach, werdet ihr sagen. Insekten haben 6, Spinnen 8 und Asseln 14 Beine. Aber es gibt noch weitere Unterschiede. Ja, genau, sie durchlaufen verschiedene Stadien, ehe sie erwachsen sind.  Wir haben verschiedene Insekten gehalten, um die Entwicklung zu beobachten. Ein weiterer interessanter Unterschied: die Facettenaugen. Mit dem Mikroskop konnten wir die sechseckigen Einzelaugen gut erkennen.

Habt ihr schon einmal Blätter gesehen, die merkwürdig verdickt sind? Oder Gänge in Baumrinden? Das sind alles „Wohnungen“ von Insekten. Guckt doch mal auf dem Schulhof, was ihr so findet.

P. Wolthaus

Oh, wie schön ist Panama – Ein fächerübergreifendes Projekt rund um die Banane

Das Projekt vermittelte den Jungen und Mädchen Einblicke in verschiedene Aspekte rund um das Thema Banane. Es wurde fächerübergreifend gearbeitet, indem z. B. geographische, geschichtliche, ökonomische, biologische und chemische Inhalte aufgegriffen wurden.

Zu Beginn des Projekts erfuhren die Schüler und Schülerinnen etwas zur Banane als Nahrungsmittel (Stärkenachweis) und zur Botanik. Wie sieht die Jungpflanze aus oder die Blüte? Wie wachsen sie? 

Bananenblüte
Fruchtansatz
Jungpflanze

Die meisten Kinder kennen die Geschichte von der kleinen Tiegerente und dem kleinen Bären in Panama und wissen, wo Bananen wachsen. In welchen Ländern wachsen sie noch? Wie sieht das Klima dort aus? 

Wie kommt die Banane vom Anbau in unseren Obstkorb? 

Plantage
Oberflächenbehandlung
Packhaus
Verpackung
Sprühflugzeug

Beim Anbau kommen Pestizide zum Einsatz. Was ist die Problematik dabei? Welche gesundheitliche Folgen können dadurch für die Plantagenarbeiterinnen und –arbeiter entstehen? 

Einige Teilnehmer waren erschüttert, unter welchen  Arbeitsbedingungen der Anbau, die Ernte usw. von statten geht. Sie recherchierten zu Fairtrade-Produkten. Wie teuer sind Fairtrade-Bananen im Vergleich zu herkömmlichen. Was verbirgt sich genau hinter diesem Siegel? 

Das Fazit der Jungen und Mädchen war einhellig: Wir haben viel Neues gelernt und es hat viel Spaß gemacht.

P. Wolthaus

Die Klasse 6.6 im Labor der Universität

Wie entsteht eigentlich ein Blitz? Woraus besteht unser Licht? Wie kann man ein Auto mit Wasser antreiben?
Auf all diese Fragen und noch viele weitere gab es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6.6 am Dienstag, den 20.1.2015 im Schülerlabor der Universität zu Köln eine Antwort.
Einen ganzen Vormittag forschten und experimentierten die Kinder an verschiedenen Stationen zum Thema „Wetter und Klima“. Betreut wurden die Stationen von Studentinnen und Studenten des Seminars für Physik und ihre Didaktik, die vorbildlich den Schülerinnen und Schülern die Phänomene der Natur vermittelten und Begeisterung fürs Forschen bei den Kindern weckten.

Am Ende des Besuchs ließen die Studentinnen und Studenten auf der Uniwiese mit Hilfe der Kinder noch eine PET-Flaschen-Wasser-Rakete starten, was für viele Schülerinnen und Schüler sichtlich einer der Höhepunkte des Tages war.

Benedikt Kluth

Biologie-LK im Informationslabor KölnPUB e.V.

Am Montag, den 1. Juli 2013, besuchte der Bio-LK der Jahrgangsstufe 12 mit unserem Lehrer, Herrn Kugelmeier, das biowissenschaftliche Labor KölnPUB e.V. in Frechen. Außerdem waren noch zwei interessierte Schülerinnen aus Biologie-Grundkursen mit dabei.

Wir hatten uns in der vorangegangenen Unterrichtsreihe bereits auf das Thema Gentechnik eingestellt und die Versuche, die wir machen wollten, theoretisch besprochen. Dementsprechend waren wir gespannt und freuten uns auf die Exkursion.

Wir trafen uns um 8:45 Uhr vor dem Labor des KölnPUB (Publikum und Biotechnologie e.V.) in Frechen. Die Anfahrt war eigenverantwortlich und alle Schülerinnen und Schüler waren bereits deutlich früher vor Ort, sodass wir uns draußen im schönen Wetter - während wir auf Herrn Kugelmeier warteten - auf den Exkursionstag einstimmen konnten. Um 9:00 Uhr gingen wir dann in das Labor und wurden dort von der Kursleiterin Frau Dr. Kiedrowski freundlich empfangen. Wir konnten unsere Sachen ablegen und schon ging es direkt in das Labor. Nachdem wir uns Laborkittel angezogen hatten, setzten wir uns jeweils in Zweiergruppen an einen Tisch und hörten einem einleitenden Vortrag von Frau Dr. Kiedrowski zu, in welchem sie sich vorstellte und einen Überblick über den Tagesverlauf gab. Anschließend wurden uns die Geräte erklärt, mit denen wir arbeiten würden, z.B. die Pipettierhilfen oder die Zentrifugen. Dann war es auch schon so weit und wir konnten endlich mit den Experimenten anfangen. Dank der genauen Vorbereitung konnten wir alles gut verstehen und hatten alle den Ehrgeiz und das Interesse, die Versuche so gut auszuführen wie möglich.

Die drei durchgeführten Versuche waren absolut ungefährlich, allerdings sehr interessant, da sie täglich fast genauso in echten Forschungslabors praktiziert werden. Das Ziel war die Isolation von Bakterien-Plasmiden (Bakterien DNA) und deren Analyse mit Restriktionsenzymen. Außerdem führten wir im Anschluß eine Gelelektrophorese zur Sichtbarmachung der der DNA durch, die wir bis dato nur in der Theorie kennen lernen konnten. Der Ablauf des Tages war sehr gut organisiert, so dass wir regelmäßig Pausen hatten, während unsere Versuche eine gewisse Ruhezeit brauchten. So arbeiteten wir sehr effektiv und konnten die ganze Zeit Frau Dr. Kiedrowski und Herr Kugelmeier fragen, falls wir Hilfe brauchten. Auch war es abwechslungsreich, da Theorie stets mit Praxis abwechselte.

Zum Schluss bekam jedes Paar Rückmeldung zu seinem Ergebnis und konnte als Erinnerung die Auswertung der Bakterien-DNA mit nach Hause nehmen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Exkursion sehr interessant war, wir viel praktisch arbeiten konnten und bestimmt - sowohl die Schüler, als auch Herr Kugelmeier - Spaß hatten und etwas lernen konnten. Diese Art von Unternehmung kann gerne widerholt werden!

Ruben Linden
Biologie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12

 

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