
Parisfahrt 2026 - Drei Tage voller Sprache, Kultur und unvergesslicher Eindrücke
Vom 15. bis 17. Juni 2026 unternahm der Französischkurs der Jahrgangsstufe 8 unter der Leitung von Frau Nahraoui-Bösche sowie in Begleitung von Frau Buran eine dreitägige Fahrt in die französische Hauptstadt Paris. Ziel der Reise war es, die französische Sprache im Alltag anzuwenden und die französische Kultur unmittelbar zu erleben.
Ankunft und erste Eindrücke
Am frühen Morgen des 15. Juni traf sich die Gruppe um 6:00 Uhr am Kölner Hauptbahnhof. Die Abfahrt erfolgte um 6:39 Uhr. Nach der Ankunft am Gare du Nord ging es zunächst zum Hotel, wo das Gepäck abgegeben und die Zimmer den einzelnen Gruppen zugeteilt wurden.
Anschließend machte sich die Gruppe zu Fuß auf den Weg zum Eiffelturm. Schon die ersten Eindrücke der französischen Hauptstadt sorgten für große Begeisterung. Erinnerungsfotos vor dem berühmten Wahrzeichen durften dabei natürlich nicht fehlen. Besonders beeindruckend war die Atmosphäre am Fuße des Eiffelturms: Straßenmusiker sorgten mit ihren Darbietungen für eine besondere Stimmung, während die Schülerinnen und Schüler die Umgebung erkundeten, fotografierten oder einfach den Moment genossen. Auch die nahegelegene Seine trug zur einzigartigen Kulisse bei.
Mit besonderem Stolz nutzten die Jugendlichen ihre Französischkenntnisse im Alltag. So wurden die ersten Crêpes und Getränke erfolgreich auf Französisch bestellt. Nach einer kurzen Pause an der Seine ging es weiter zur Anlegestelle der Bateaux Mouches. Während einer Bootsfahrt auf der Seine konnten zahlreiche Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus bewundert werden, darunter der Eiffelturm, Notre-Dame, das Musée d’Orsay, der Louvre sowie viele der berühmten Brücken von Paris. Die Schülerinnen und Schüler winkten den Passanten am Ufer zu und wurden vielfach freundlich zurückgegrüßt. Am Ende des ersten Tages waren alle zwar erschöpft, aber voller neuer Eindrücke.
Champs-Élysées und Montmatre
Der zweite Tag begann nach dem Frühstück mit dem Besuch der Champs-Élysées und des Arc de Triomphe. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit zum Shoppen und bestellten ihr Essen erneut auf Französisch. Anschließend spazierte die Gruppe die berühmte Avenue entlang bis zum Arc de Triomphe, wo ein gemeinsames Gruppenfoto entstand.
Im Anschluss folgte eine längere Pause in einem Park mit gemeinsamem Picknick. Dabei tauschten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke aus, hörten Musik, ruhten sich aus oder spielten Fußball. Besonders hervorzuheben ist, dass dabei auch gemeinsam mit französischen Jugendlichen Fußball gespielt wurde, was zu einem lebendigen interkulturellen Austausch führte. Zusätzlich wurde Rugby ausprobiert – eine in Frankreich sehr beliebte Sportart. Nach einer kurzen Einführung in die Regeln wurde mit viel Begeisterung gespielt.
Am Nachmittag führte die Fahrt mit der Metro nach Montmartre. Dort konnten Souvenirs erworben und die Französischkenntnisse erneut im Alltag erprobt werden. Nach dem Aufstieg zur Basilika Sacré-Cœur genoss die Gruppe den beeindruckenden Blick über Paris. Anschließend besuchte sie den Place du Tertre, der für seine Künstlerinnen und Künstler sowie seine besondere Atmosphäre bekannt ist. In einer Crêperie wurden erneut Crêpes auf Französisch bestellt. Straßenmusiker sorgten für eine lebendige Stimmung und machten den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis.
Louvre und Heimreise
Am dritten und letzten Tag stand der Besuch des Louvre-Museums auf dem Programm. Die enorme Größe des Museums beeindruckte die Gruppe sehr. Schnell wurde deutlich, dass nur ein kleiner Teil der umfangreichen Sammlung an einem einzigen Tag besichtigt werden kann. Ein besonderes Highlight war die berühmte Mona Lisa, die viele Schülerinnen und Schüler unbedingt sehen wollten und schließlich auch aus nächster Nähe betrachten konnten.
Nach dem Museumsbesuch kehrte die Gruppe zum Hotel zurück, holte das Gepäck ab und verabschiedete sich mit einem herzlichen „Au revoir“ und „Merci“ vom Hostelpersonal. Anschließend ging es mit der Metro zurück zum Gare du Nord, von wo aus um 17:55 Uhr die Rückfahrt nach Deutschland begann.
Bereits während der Heimreise wurde deutlich, welchen bleibenden Eindruck die drei Tage in Paris hinterlassen hatten. Im Zug waren immer wieder begeisterte Stimmen zu hören: „Können wir nächstes Jahr wieder nach Paris fahren?“, „Das war die beste Klassenfahrt, seitdem ich auf dieser Schule bin!“ oder „Ich möchte noch in Paris bleiben.“ Diese spontanen Äußerungen spiegelten die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler wider und zeigten eindrucksvoll, wie bereichernd und nachhaltig die Reise für alle Beteiligten war.
Die Parisfahrt wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Sie verband Sprache, Kultur und Gemeinschaft auf besondere Weise und ermöglichte intensive Einblicke in das Leben in der französischen Hauptstadt. Viele neue Erfahrungen, gemeinsame Erlebnisse und zahlreiche unvergessliche Momente machten diese Reise zu etwas ganz Besonderem.
Paris, je t’aime.
Nahraoui-Bösche







