Ein leuchtendes Zeichen für den Frieden: Überkonfessionelles Friedensgebet in der Philippuskirche

Am vergangenen Freitag, den 13. März, wurde die Philippuskirche zum Schauplatz einer bewegenden Zeremonie. Rund 300 Schüler:innen aus dem Jahrgang 5 und 6 versammelten sich gemeinsam mit Pfarrer Eberhard, um in einer Zeit globaler Unsicherheit ein deutliches Zeichen für das Miteinander und gegen die Gewalt zu setzen. Das Besondere: Das Friedensgebet war bewusst offen für alle Religionen gestaltet.

Musik, die verbindet
Die Atmosphäre in der vollbesetzten Kirche war von tiefer Gemeinschaft geprägt. Musikalisch wurde dieser Rahmen durch Klassiker wie Michael Jacksons „Heal the World“ und John Lennons „Imagine“ untermalt. Besonders eindringlich wirkten die sanften Taizé-Lieder, die von Frau Slania am Klavier vorgetragen und von den Schüler:innen mitgesungen wurden.

Starke Worte und gemeinsame Verantwortung
Im Zentrum des Gottesdienstes standen die Stimmen der Schulgemeinschaft:

  • 19 Fürbitten: Schüler:innen verlasen Gebete, die verschiedenste Aspekte von Not und Hoffnung beleuchteten.
  • Impuls der Religionen: Frau Thiel las einen Friedenstext vor, der die verbindenden Werte aller Weltreligionen betonte und zur Einheit aufrief.
  • Ein bewegender Appell: Besonders nachhaltigen Eindruck hinterließ Max (Q1). Er las einen selbstverfassten Text über aktuelle Krisengebiete vor und mahnte eindringlich unsere eigene Verantwortung an.

Ein Meer aus Lichtern
Zum Abschluss der Feier wurde es still und hell zugleich: Jede Schülerin und jeder Schüler entzündete ein Teelicht. Was als einzelne Flamme begann, wuchs schnell zu einem beeindruckenden Lichtermeer heran – ein Symbol dafür, dass jeder Einzelne einen Beitrag zum Frieden leisten kann.

A. Schleifer / F. Thiel