Europaschule Köln











Aktuelles
Europaschule NRW
Sprachensiegel
Internationale Projekte
EUROPATAG
Auslandsfahrten
Internationale Praktika
Fremdsprachenlernen
Peace

Europa in Bewegung an der ESK

Zum zehnten Mal fand in diesem Jahr der bundesweite Europatag an Schulen statt. Unser diesjähriges Motto lautete „Europa in Bewegung“. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in den Klassen an unterschiedlichen Projekten. So wurden u.a. großflächige Europakarten und Fahnen erstellt, einige Klassen machten eine Europareise durch Köln, darüber hinaus wurde europäisch gekocht, getanzt, gefilmt und gespielt.

Ein besonderes Highlight war die hochkarätig besetzte Diskussionsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Heribert Hirte und dem Europaabgeordneten Axel Voss. Begleitet wurden die beiden Politiker von der Kölner Ratsfrau Monika Roß-Belkner.

Die inhaltlich von den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 vorbereitete Diskussion war sehr lebhaft und spannend. Intensivst wurde zunächst das Pro und Kontra des TTIP Abkommens erörtert. Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, inwiefern ein Austritt Großbritanniens die EU verändern würde. Natürlich ging es auch um die Flüchtlingsfrage und hier im Besondern um den „Deal“ der Bundesregierung mit der Türkei. In diesem Kontext fehlte natürlich auch nicht die Frage an die beiden CDU-Politiker, wie sie sich zum Fall Böhmermann positionieren. Die zum Teil sehr kontrovers geführte Diskussion endet nach 1 ½  Stunden und war sowohl für die Schülerinnen und Schüler wie auch für die Politiker ein gewinnbringender Vormittag. Wiederholung erwünscht!

Im Rahmen dieser Veranstaltung stellten sich auch die Juniorbotschafter der Schule vor, deren Aufgabe es ab dem nächsten Schuljahr sein wird, die Schülerschaft über die Belange der EU zu informieren.

Sabine Meier-Schulz


 

Festung Europa? Simulation eines EU-Gipfels zur europäischen Flüchtlingspolitik

Welche Lösung gibt es für die europäische Flüchtlingsfrage? Kann Europa an einem Strang ziehen und gemeinsam eine europäische Lösung finden? Wie kann so eine Lösung auf politischer Ebene aussehen?

Diese Fragen diskutierten Schülerinnen und Schüler der Q1 in einer Projektgruppe am Europatag am 9. Mai 2016. Sie schlüpften dabei in die Rollen von europäischen Staatspräsidenten und -präsidentinnen und simulierten einen Sondergipfel des EU-Rats zur Flüchtlingsfrage. Ratspräsidentin und Ratspräsident hatten dabei keine leichte Aufgabe, kam es doch immer wieder zu erregten Diskussionen zwischen den Staatsoberhäuptern einzelner Länder, die zum Teil gegensätzliche Lösungsvorstellungen hatten. Sollte das Dublinabkommen verändert oder beibehalten werden? Sollte eine Quotenlösung gefunden werden zu einer gerechteren Verteilung der Flüchtlinge auf einzelne EU-Länder? Sollte mehr Geld in die Bekämpfung der Fluchtursachen investiert werden?

„Ich hätte nicht gedacht, dass EU-Politik so kompliziert ist und die Mitgliedsstaaten so unterschiedliche Interessen haben“, „Wie in der Realität haben wir keine gemeinsame Lösung finden können“ und „Mir ist besser klar geworden, wie Politik auf EU-Ebene läuft“, so die Rückmeldungen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Romina Röhrig und Marietta Knechten