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Grenzen überwinden – der Portugalaustausch 2015

Portugal – Deutschland, Vila das Aves – Köln, Kleinstadt – Großstadt, Portugiesisch – Deutsch: Was passiert, wenn all diese vermeintlichen Gegensätze aufeinandertreffen?


Zum bereits 12. Mal fand der Austausch zwischen der Europaschule Köln und der portugiesischen Schule in Vila das Aves statt, zum 12. Mal trafen Jugendliche, die sich nie zuvor gesehen hatten, die andere Sprachen sprechen, die eine andere kulturelle Lebenswirklichkeit haben, aufeinander und zum 12. Mal entstanden intensive Freundschaften. Die 14 Schülerinnen und Schüler aus Köln machten sich Anfang März auf die unvergessliche Reise, der Gegenbesuch der neuen Freunde erfolgte dann zwei Monate später.


In Portugal lernten die Jugendlichen zunächst Vila das Aves, Porto und Umgebung kennen, um dann noch einige Tage in der Hauptstadt Lissabon zu verbringen. „Wir lernten ein neues Land, eine neue Sprache und eine fremde Kultur kennen“, erklärt Zoë. Neben der Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten (der Douro und seine Brücken, das Castelo de São Jorge, Belém etc.) lernten die Schülerinnen und Schüler auch die portugiesische Küche mit ihrem „Bacalhau“ und den besonders beliebten „Pasteis de Nata“ kennen und fanden vor allem neue Freunde. Entsprechend war die Wiedersehensfreude beim Gegenbesuch, und die gemeinsamen Unternehmungen in Köln und Bonn und der Besuch des Phantasialands in Brühl schweißte noch mehr zusammen.


Was also passiert, wenn all diese vermeintlichen Gegensätze aufeinandertreffen? Man merkt, dass es gar nicht so große Gegensätze sind, dass man es schon irgendwie schafft, sich zu verständigen, dass man viel gemeinsam hat. „Wir sind alle zu engen Freunden geworden“, sagt Sia, und Chantal ergänzt: „Viele haben sich verliebt“.


Diese tolle Erfahrung verdanken die Schülerinnen und Schüler aber nicht nur ihrer Aufgeschlossenheit, ihrem Mut und ihrem Interesse, sondern besonders auch Margarida Richmann, die diesen Austausch vor 12 Jahren auf die Beine gestellt hat und ihn mit Herzblut fortsetzt. Ihr gilt der Dank für „all die Erinnerungen, Erfahrungen und Erlebnisse, die einmalig waren und besonders“ (Axelle), für eine Zeit, die die Jugendlichen sicherlich nicht so schnell vergessen werden.


Jana Amling