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Schüleraustausch Santiago de Chile - Köln

Hola,

meine Familie und ich bekamen Besuch aus Chile, meine Gastschülerin Emilia. Wir waren sehr gespannt auf die kommenden drei Monate.

Wir holten Emilia zusammen mit meiner Lehrerin, Frau Geller, vom Düsseldorfer Flughafen ab. Gleich bei der Begrüßung merkte ich, dass wir uns gut verstehen würden. Die erste lustige Situation entstand, als Emilia aus dem Terminal kam. Ich wollte sie zur Begrüßung drücken und sie war dabei mir Küsschen auf die Wangen zugeben, wie es in Chile üblich ist.

Emilia ging von Beginn an mit mir in die Europaschule. Da sie kein Deutsch konnte und auch keinen deutschen Unterricht in Chile gehabt hatte, wurde sie fünf Stunden am Tag in der Integrationsklasse beschult. Danach hatten wir gemeinsamen Unterricht. Schnell merkte ich, dass bei Emilia ein großes Interesse an deutscher Geschichte und Politik bestand. Wir besuchten zusammen einige Museen und fuhren mit meinem Vater nach Berlin, wo wir uns die Berliner Mauer und weitere bekannte Orte und Sehenswürdigkeiten ansahen.

Die größte Sehenswürdigkeit Kölns, den weltberühmten Kölner Karneval, erlebte Emilia hautnah mit. Wir besuchten mit einigen Freunden aus der Schule eine siebenstündige Karnevals-Sitzung mit allen berühmten Bands und den blauen Funken. Auf den Karnevalszügen sammelten wir Massen von „Kamelle und Strüssjer“. Emilia kannte diese Tradition aus ihrem Land nicht, war aber direkt davon angetan. Abends waren wir mit vielen Freunden mit typischen verrückten Karnevals-Outfits feiern und hatten großen Spaß.

Unser größter Ausflug ging nach Paris, in die berühmte Stadt der Liebe, die Emilia schon immer besuchen wollte. Emilia und ich bestiegen den Eifelturm und lernten die „happigen“ Preise für französisches Essen kennen.

Mit meinem Vater ging es dann zum Schluss noch nach München zu einem Fußballspiel, meine Lieblingsmannschaft gegen die Bayern. Emilia schwärmte für Arturo Vidal, Bayern-Spieler und geboren in Chile. Wir haben ihn live im Stadion gesehen. Emilia lernte auch die „bayrische Kultur“ kennen und amüsierte sich besonders über die riesigen Biergläser.

Im Alltag waren wir schnell ein eingespieltes Team, wer wann ins Bad ging und das übliche Rennen zur Bahn, da wir wie immer etwas zu spät dran waren.                 

Wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen und ich freue mich schon, Emilia im November für drei Monate in Chile zu besuchen und ihre Schule, ihre Familie, die chilenische Kultur und den Alltag dort kennenzulernen.

Ich möchte mich nochmal bei meiner Lehrerin, Frau Geller, für die großartige Unterstützung und bei Herrn Blickberndt, der diesen Austausch gestattet hat, herzlich bedanken.

Linda (EF)

 

Mehr Informationen für SchülerInnen des 9.bis 12. Schuljahres zum individuellen Auslandsaufenthalt in Chile finden Sie hier. Ansprechpartnerin ist Ute Geller (R.114).